FRUCHTFOLGE-GESTALTUNG bei Soja

FRUCHTFOLGE-GESTALTUNG

Die Sojabohne ist grundsätzlich selbstverträglich. Anbaupausen in der Fruchtfolge zu anderen Leguminosen von zwei Jahren und mehr sind sinnvoll. Auch zu Sklerotinia-Wirtspflanzen wie Raps, Sonnenblume oder Tabak sollte eine Anbaupause von mindestens zwei Jahren eingeplant werden, um den Infektionsdruck auf der Fläche nicht unnötig zu erhöhen. Die Anfälligkeit für Sklerotinia ist im Sojaanbau stark von der Sortenwahl abhängig. Sorten wie ABELINA weisen eine Toleranz auf.

Die optimale Vor- und Folgekultur für Sojabohnen ist Wintergetreide. Wintergetreide hinterlässt als Vorfrucht wenig Stickstoff. Zudem ist der Unkrautdruck im Vergleich zu Sommerungen oft geringer. Als Folgekultur kann Wintergetreide den hohen Vorfruchtwert durch die gute Bodenstruktur nutzen und mit deutlichen Mehrerträgen reagieren. Getreide oder Mais mit Untersaaten oder einer Gründung nach Kartoffeln als Vorfrucht reduzieren den Unkrautdruck im Sojabestand.

Bei vorherigem Zwischenfruchtanbau ist darauf zu achten, dass diese sicher abfrieren und keinen zusätzlichen Stickstoff fixieren. Bei hohem Sklerotiniainfektionsdruck eignen sich Wirtspflanzen wie Senf oder Wicke weniger. Gut geeignet sind beispielsweise Phacelia oder Buchweizen.

Kleegras als Vorfrucht verringert zwar den Unkrautdruck, der freigesetzte Stickstoff verzögert allerdings die Abreife. (Sojaförderring, 2022)

Auf einen Blick:

  • Grundsätzlich selbstverträglich
  • Gute Vorfrüchte: Wintergetreide, Zuckerrüben, Körnermais
  • Schlechte Vorfrüchte: Raps, Sonnenblumen
  • Keine Leguminosen als Vor- und Nachfrucht
  • Bei Sklerotinia Anbaupausen von mindestens zwei Jahren einhalten und tolerante Sorten wie ABELINA anbauen

Auf einen Blick:

  • Grundsätzlich selbstverträglich
  • Gute Vorfrüchte: Wintergetreide, Zuckerrüben, Körnermais
  • Schlechte Vorfrüchte: Raps, Sonnenblumen
  • Keine Leguminosen als Vor- und Nachfrucht
  • Bei Sklerotinia Anbaupausen von mindestens zwei Jahren einhalten und tolerante Sorten wie ABELINA anbauen

Die Sojabohne ist grundsätzlich selbstverträglich. Anbaupausen in der Fruchtfolge zu anderen Leguminosen von zwei Jahren und mehr sind sinnvoll. Auch zu Sklerotinia-Wirtspflanzen wie Raps, Sonnenblume oder Tabak sollte eine Anbaupause von mindestens zwei Jahren eingeplant werden, um den Infektionsdruck auf der Fläche nicht unnötig zu erhöhen. Die Anfälligkeit für Sklerotinia ist im Sojaanbau stark von der Sortenwahl abhängig. Sorten wie ABELINA weisen eine Toleranz auf.

Die optimale Vor- und Folgekultur für Sojabohnen ist Wintergetreide. Wintergetreide hinterlässt als Vorfrucht wenig Stickstoff. Zudem ist der Unkrautdruck im Vergleich zu Sommerungen oft geringer. Als Folgekultur kann Wintergetreide den hohen Vorfruchtwert durch die gute Bodenstruktur nutzen und mit deutlichen Mehrerträgen reagieren. Getreide oder Mais mit Untersaaten oder einer Gründung nach Kartoffeln als Vorfrucht reduzieren den Unkrautdruck im Sojabestand.

Bei vorherigem Zwischenfruchtanbau ist darauf zu achten, dass diese sicher abfrieren und keinen zusätzlichen Stickstoff fixieren. Bei hohem Sklerotiniainfektionsdruck eignen sich Wirtspflanzen wie Senf oder Wicke weniger. Gut geeignet sind beispielsweise Phacelia oder Buchweizen.

Kleegras als Vorfrucht verringert zwar den Unkrautdruck, der freigesetzte Stickstoff verzögert allerdings die Abreife. (Sojaförderring, 2022)