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Soja – STANDORT- UND
KLIMAANSPRÜCHE
STANDORT- UND
KLIMA-ANSPRÜCHE
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Sortenwahl und Standort
Die Wahl der richtigen Sorte ist entscheidend und muss an den Standort angepasst werden. In Regionen, in denen spätreifende Maissorten angebaut werden können, lassen sich auch spätere Sojasorten erfolgreich etablieren. Für den Erstanbau empfiehlt sich jedoch der Einsatz frühreifer Sorten, da diese weniger witterungsabhängig sind.
Absolute Gunstlagen für den Anbau
spätreifender Sorten sind warme Körnermaislagen sowie Weinbauregionen. Dank moderner, frühreifender und ertragsstarker Sorten hat sich die Sojabohne zu einer zunehmend anspruchslosen Kultur entwickelt, die auch in anderen Regionen erfolgreich angebaut werden kann.
Temperatur- und Wasseransprüche
Die optimale Wachstumstemperatur für Sojabohnen liegt zwischen 16 und 25 °C, je nach Entwicklungsstadium.
Für die Keimung benötigt die Pflanze Bodentemperaturen von mindestens 10 °C. Idealerweise folgt auf die Aussaat eine zweiwöchige Schönwetterperiode.
Sojabohnen sind gegenüber Spätfrösten bis etwa -3 bis -6 °C relativ tolerant und damit widerstandsfähiger als Mais. Problematisch sind jedoch Temperaturen unter 10 °C während der Vegetationsperiode sowie fehlender Niederschlag zur Blütezeit (Juli bis August). In dieser Phase ist die Pflanze besonders empfindlich gegenüber Wassermangel.
Standorte sollten daher entweder eine ausreichende Wasserhaltekapazität aufweisen oder über die Möglichkeit zur Beregnung verfügen. Grundsätzlich besitzt die Sojabohne eine gute Trockenheitstoleranz, mit Ausnahme der Blüte- bis Kornfüllungsphase.
Bodenansprüche
Für den erfolgreichen Anbau sind leicht erwärmbare, gut durchlüftete Böden mit lockerer Struktur und hoher Wasserkapazität ideal. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7 ist besonders förderlich für die Bildung von Rhizobienknöllchen, die für die Stickstofffixierung essenziell sind.
Staunasse, verdichtete, sehr sandige oder anmoorige Böden sind dagegen weniger geeignet, da sie entweder zu wenig Wasser speichern oder die Belüftung der Wurzeln behindern. Das Saatbett sollte eben, nicht zu fein und mit gutem Bodenschluss vorbereitet werden.
Auf einen Blick:
Klima
- Ähnliche Ansprüche wie
Körnermais - Optimale Wachstumstemperatur zwischen 16 und 25 °C
- Bodentemperaturen über 10 °C
zur Aussaat
Boden
- Soja wächst auf allen Böden
- Leicht erwärmbar, lockere Struktur
- Ebenes, nicht zu feines Saatbett
- pH-Wert: 6,5 – 7
- Geringe Stickstoffnachlieferung
des Bodens - Steinige Böden weniger gut
geeignet
Wasser
- Höchster Wasserbedarf zur Blüte
- Relativ hohe Trockentoleranz
- Meiden von Staunässe
Besondere Hinweise
- Steinige Böden stellen durch den niedrigen Hülsenansatz der Sojabohne ein Problem dar, da das Schneidwerk bei der
Ernte sehr tief eingestellt werden muss. - Hohe Nmin-Gehalte (>60 kg/ha) sowie geringes Porenvolumen behindern die Knöllchenbildung, was zu Reifeverzögerungen,
inhomogener Abreife und erhöhter Lagergefahr führen kann. - Zudem kann ein hoher Stickstoffvorrat im Boden die Konkurrenzkraft von Unkräutern erhöhen und somit die
Unkrautregulierung erschweren.
Auf einen Blick:
Klima
- Ähnliche Ansprüche wie
Körnermais - Optimale Wachstumstemperatur zwischen 16 und 25 °C
- Bodentemperaturen über 10 °C
zur Aussaat
Boden
- Soja wächst auf allen Böden
- Leicht erwärmbar, lockere Struktur
- Ebenes, nicht zu feines Saatbett
- pH-Wert: 6,5 – 7
- Geringe Stickstoffnachlieferung
des Bodens - Steinige Böden weniger gut
geeignet
Wasser
- Höchster Wasserbedarf zur Blüte
- Relativ hohe Trockentoleranz
- Meiden von Staunässe
Sortenwahl und Standort
Die Wahl der richtigen Sorte ist entscheidend und muss an den Standort angepasst werden. In Regionen, in denen spätreifende Maissorten angebaut werden können, lassen sich auch spätere Sojasorten erfolgreich etablieren. Für den Erstanbau empfiehlt sich jedoch der Einsatz frühreifer Sorten, da diese weniger witterungsabhängig sind.
Absolute Gunstlagen für den Anbau
spätreifender Sorten sind warme Körnermaislagen sowie Weinbauregionen. Dank moderner, frühreifender und ertragsstarker Sorten hat sich die Sojabohne zu einer zunehmend anspruchslosen Kultur entwickelt, die auch in anderen Regionen erfolgreich angebaut werden kann.
Temperatur- und Wasseransprüche
Die optimale Wachstumstemperatur für Sojabohnen liegt zwischen 16 und 25 °C, je nach Entwicklungsstadium.
Für die Keimung benötigt die Pflanze Bodentemperaturen von mindestens 10 °C. Idealerweise folgt auf die Aussaat eine zweiwöchige Schönwetterperiode.
Sojabohnen sind gegenüber Spätfrösten bis etwa -3 bis -6 °C relativ tolerant und damit widerstandsfähiger als Mais. Problematisch sind jedoch Temperaturen unter 10 °C während der Vegetationsperiode sowie fehlender Niederschlag zur Blütezeit (Juli bis August). In dieser Phase ist die Pflanze besonders empfindlich gegenüber Wassermangel.
Standorte sollten daher entweder eine ausreichende Wasserhaltekapazität aufweisen oder über die Möglichkeit zur Beregnung verfügen. Grundsätzlich besitzt die Sojabohne eine gute Trockenheitstoleranz, mit Ausnahme der Blüte- bis Kornfüllungsphase.
Bodenansprüche
Für den erfolgreichen Anbau sind leicht erwärmbare, gut durchlüftete Böden mit lockerer Struktur und hoher Wasserkapazität ideal. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7 ist besonders förderlich für die Bildung von Rhizobienknöllchen, die für die Stickstofffixierung essenziell sind.
Staunasse, verdichtete, sehr sandige oder anmoorige Böden sind dagegen weniger geeignet, da sie entweder zu wenig Wasser speichern oder die Belüftung der Wurzeln behindern. Das Saatbett sollte eben, nicht zu fein und mit gutem Bodenschluss vorbereitet werden.
Besondere Hinweise
- Steinige Böden stellen durch den niedrigen Hülsenansatz der Sojabohne ein Problem dar, da das Schneidwerk bei der
Ernte sehr tief eingestellt werden muss. - Hohe Nmin-Gehalte (>60 kg/ha) sowie geringes Porenvolumen behindern die Knöllchenbildung, was zu Reifeverzögerungen,
inhomogener Abreife und erhöhter Lagergefahr führen kann. - Zudem kann ein hoher Stickstoffvorrat im Boden die Konkurrenzkraft von Unkräutern erhöhen und somit die
Unkrautregulierung erschweren.