Soja Düngung

Soja Düngung

Wird im Sojaanbau Stickstoff benötigt?

Die N-Düngung und die Sojabohne: Das erweist sich im Pflanzenbau– besonders beim Anbau von Leguminosen – oftmals als kein notwendiges Paar. Die Sojabohne hat die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden und braucht somit keine zusätzliche Düngung. Dünger mit Stickstoff kann den Sojaanbau sogar negativ beeinflussen: Die Pflanzenentwicklung wird gestört und die Ernte verzögert. Um eine optimale Stickstoffversorgung für Ihre Sojabohnen zu gewährleisten, ist dagegen vielmehr die adäquate Beimpfung des Saatguts entscheidend –> siehe Kapitel Beimpfung.

Düngung mit Stickstoff bei Soja: Es gibt Ausnahmen

Nach der Aussaat der Sojabohnen ist zu beachten, dass eine mangelnde Knöllchenbildung und Stickstoffversorgung eine Gelbfärbung der Sojabohnen hervorrufen kann. Sollte der Sojaanbau eine unzureichende Knöllchenaktivität zeigen – erkennbar, wenn über 30 % des Bestandes im Juni oder Juli inaktiv sind –, kann eine angepasste Stickstoffdüngung in Höhe von 50 bis 80 kg N/ha in ein bis zwei Gaben erfolgen, um den Sojaanbau zu unterstützen.

Grunddüngung bei Sojabohnen

Die Grunddüngung von Phosphor, Kalium und Magnesium richtet sich im Sojaanbau nach dem Nährstoffentzug und den Bodenverhältnissen. Als Richtwert besteht ein Bedarf von 65 kg P2O5/ha und 90 kg K2O/ha. Bei einer Ernte von 30 dt/ha ist mit Entzügen von rund 48 kg/ha Phosphor, 58 kg/ha Kalium und 9 kg/ha Magnesium zu rechnen.

Auf einen Blick:

  • Soja bindet Luftstickstoff und benötigt deshalb keine Stickstoffdüngung
  • Auf Böden mit guter Phosphor-, Kalium- und Magnesiumversorgung (Versorgungsstufe C) kann auf Düngermaßnahmen verzichtet werden
  • Ggf. Grunddüngung nach Entzug
  • Niedrige pH-Werte durch Erhaltungskalkung erhöhen
  • Spurenelemente in der Regel ausreichend vorhanden
Bei einer guten Nährstoffversorgung des Bodens kann auf eine Grunddüngung
mit Phosphor, Kalium und Magnesium verzichtet werden.

Auf einen Blick:

  • Soja bindet Luftstickstoff und benötigt deshalb keine Stickstoffdüngung
  • Auf Böden mit guter Phosphor-, Kalium- und Magnesiumversorgung (Versorgungsstufe C) kann auf Düngermaßnahmen verzichtet werden
  • Ggf. Grunddüngung nach Entzug
  • Niedrige pH-Werte durch Erhaltungskalkung erhöhen
  • Spurenelemente in der Regel ausreichend vorhanden
Bei einer guten Nährstoffversorgung des Bodens kann auf eine Grunddüngung
mit Phosphor, Kalium und Magnesium verzichtet werden.

Wird im Sojaanbau Stickstoff benötigt?

Die N-Düngung und die Sojabohne: Das erweist sich im Pflanzenbau– besonders beim Anbau von Leguminosen – oftmals als kein notwendiges Paar. Die Sojabohne hat die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden und braucht somit keine zusätzliche Düngung. Dünger mit Stickstoff kann den Sojaanbau sogar negativ beeinflussen: Die Pflanzenentwicklung wird gestört und die Ernte verzögert. Um eine optimale Stickstoffversorgung für Ihre Sojabohnen zu gewährleisten, ist dagegen vielmehr die adäquate Beimpfung des Saatguts entscheidend –> siehe Kapitel Beimpfung.

Düngung mit Stickstoff bei Soja: Es gibt Ausnahmen

Nach der Aussaat der Sojabohnen ist zu beachten, dass eine mangelnde Knöllchenbildung und Stickstoffversorgung eine Gelbfärbung der Sojabohnen hervorrufen kann. Sollte der Sojaanbau eine unzureichende Knöllchenaktivität zeigen – erkennbar, wenn über 30 % des Bestandes im Juni oder Juli inaktiv sind –, kann eine angepasste Stickstoffdüngung in Höhe von 50 bis 80 kg N/ha in ein bis zwei Gaben erfolgen, um den Sojaanbau zu unterstützen.

Grunddüngung bei Sojabohnen

Die Grunddüngung von Phosphor, Kalium und Magnesium richtet sich im Sojaanbau nach dem Nährstoffentzug und den Bodenverhältnissen. Als Richtwert besteht ein Bedarf von 65 kg P2O5/ha und 90 kg K2O/ha. Bei einer Ernte von 30 dt/ha ist mit Entzügen von rund 48 kg/ha Phosphor, 58 kg/ha Kalium und 9 kg/ha Magnesium zu rechnen.