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Soja in Deutschland

Soja in Deutschland

Weltweit wurden im Jahr 2023/24 auf etwa 143 Mio. ha Sojabohnen kultiviert und 396,95 Mio. t geerntet. Die größten Produzenten stellen hierbei Brasilien und die USA mit mehr als 50 % der weltweiten Anbaufläche dar. In Nord- und Südamerika wird rund 80 % des weltweiten Sojas ang­ebaut. Im Vergleich für das Ernte­jahr 2022/2023 prognostiziert die USDA eine Weizenanbaufläche von etwa 221 Mio. ha.

Soja aus Übersee ist meist gen­tech­nisch verändert und weist eine He­rbi­zidresistenz mit Glyphosat auf, was für eine vergleichsweise kostengünstige Produktion sorgt.

In der EU wurden 2023 auf 1,01 Mio. ha Sojabohnen kultiviert. Italien stellt, gefolgt von Serbien, die größten Anbauländer dar. Deutschland steuert aktuell etwa 4 % zur EU-weiten Anbaufläche bei. Der durchschnittliche Ertrag in Deutschland beträgt im Mittel 2,73 t/ha.

In warmen Anbauregionen mit aus­reichender Wasserversorgung sind 45 – 50 dt Ertrag pro ha keine Seltenheit. Die Züchtung entwickelt immer frühreifere Sorten mit höherem Ertragspotenzial, was die Anbaueignung und wirtschaftliche Konkurrenz gegenüber anderen Kulturen verbessert.

Die Sojabohne hat sich in den letzten Jahren zu einer zunehmend interessanten Kultur für den heimischen Ackerbau entwickelt. Von entscheidender Relevanz für die Rentabilität ist dabei der erzielbare Hektarertrag – und hier zeigen sich erfreuliche Entwicklungen: Während die Durchschnittserträge vor rund zehn Jahren noch bei etwa 22 dt/ha lagen, konnten in den letzten Jahren Erträge von bis zu 5,3 dt/ha erreicht werden. Im Bundesdurchschnitt lag der Sojabohnenertrag im Jahr 2024 bei rund 3,1 dt/ha, was den positiven Trend unterstreicht.

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist der Züchtungsfortschritt bei frühreifen Sorten. Neue Sorten wie APULIA, AKUMARA und APOLLINA bieten nicht nur hohe Ertragspotenziale, sondern auch eine zuverlässige Abreife unter mitteleuropäischen Bedingungen. Gleichzeitig verbessert sich die Anbaueignung in Deutschland zunehmend – nicht zuletzt infolge der klimatischen Veränderungen. Laut aktuellen Erhebungen gelten mittlerweile rund 64 % der deutschen Ackerflächen als geeignet für den Sojaanbau. Damit eröffnen sich auch in nördlicheren Regionen neue Perspektiven für den erfolgreichen Anbau dieser eiweißreichen Kultur.

Entscheidend für den Ertrag ist neben der Witterung vor allem die standortangepasste Sortenwahl. Die Wahl der richtigen Reifegruppe in Verbindung mit einer standortgerechten Anbaustrategie ist ausschlaggebend für den Anbauerfolg. Hier lohnt sich eine fundierte Beratung – insbesondere für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger.

Auch der ökologische Landbau kann bei der Sojabohne punkten. Im Gegensatz zu vielen anderen Kulturen erzielen Biobetriebe vergleichbare Erträge wie konventionelle Betriebe. Etwa ein Drittel der gesamten Sojabohnenanbaufläche in Deutschland wird derzeit ökologisch bewirtschaftet. Die Kultur eignet sich hervorragend für mechanische Unkrautregulierung durch Hacken und Striegeln, was sich zusätzlich positiv auf die Pflanzengesundheit und den Ertrag auswirkt.

Neben der Sorte und dem Management bleibt die Witterung ein zentraler Erfolgsfaktor. Im Jahr 2023 zeigte sich dies besonders deutlich: In vielen Regionen herrschten während der sensiblen Blütezeit günstige Bedingungen mit ausreichender Bodenfeuchte. Dies sorgte für eine gute Kornfüllung und stabile Erträge – in manchen Regionen sogar überdurchschnittlich hohe.

Insgesamt lässt sich festhalten: Die Sojabohne hat sich als ertragsstarke, klimaangepasste und wirtschaftlich interessante Kultur etabliert – sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Anbau. Die Kombination aus wachsendem Markt, hoher Eiweißleistung, positiven Effekten für die Fruchtfolge und wachsender Anbaueignung macht Soja zu einer zukunftsfähigen Option auf deutschen Feldern.

Von entscheidender Relevanz für die Rentabilität der Sojabohne sind die Hektarerträge. Die Hektarerträge sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Nicht zuletzt durch den enormen Züchtungsfortschritt der frühreifen Sorten wie Akumara, Marquise und Apollina. Gleichzeitig hat sich die Anbaueignung in den letzten Jahren durch die klimatischen Veränderungen enorm verbessert. In Deutschland sind mitlerweile 64 % der Ackerflächen für den Sojaanbau geeignet. Die passende Sortenwahl entsprechend der Reife für Ihren Standort ist zwingend erforderlich. Dabei unterstützen wir Sie gerne!

Im bundesweiten Durchschnitt beliefen sich die Sojabohnenerträge in 2023 auf 2,8 t/ha.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kultur­arten kann bei der Sojabohne insbe­son­dere der ökologische Landbau punkten. Knapp ein drittel der gesamten Sojabohnenanbaufläche sind ökologisch be­wirtschaftet. Die Erträge sind mit denen der konventionellen Betriebe fast identisch. Das Hacken und Striegeln kommen der Sojabohne zugute und haben positive Auswirkungen auf die Ertragsleistung.

Im Vergleich zum Vorjahr sehen wir bundesweit eine Verbesserung der Erträge. Neben der Sortenwahl entscheidet die Witterung über den Anbauerfolg. Im ver­gangenen Jahr haben die Sojabohnen in den meisten Teilen Deutschlands, passend zur Blüte, ausreichend Niederschläge erhalten und entsprechend gute, rentable Erträge erreicht.