Soja IMPFUNG

Soja IMPFUNG

Soja Impfmittel – gut zu wissen

Sie ist entscheidend für den Sojaanbau: die erfolgreiche Impfung. Erst ein Impfmittel führt zur Symbiose zwischen Sojabohnen und Bradyrhizobium japonicum-Bakterien. Sie kommen in europäischen Böden nicht natürlich vor, was das Impfen des Saatguts mit Impfmittel empfiehlt. Das Resultat einer Impfung: die sichere Stickstoffversorgung durch Knöllchen an den Wurzeln der Sojabohnen. Was zu einem deutlich gesteigerten Ertrag führt. Durch die Impfung mit Impfmitteln können Sojabohnen bis zu 80 % ihres Stickstoffbedarfs decken, was sowohl den Ertrag als auch den Proteingehalt der Sojabohnen erhöht. Bei hohem Stickstoffangebot im Boden ist die Aussaat der Sojabohnen ohne zusätzliche Impfung weniger effektiv. Deshalb sollte der Landwirt das Saatgut auch bei Folgeanbau erneut mit impfen, um sich und seine Sojabohnen konkurrenzfähig zu halten.

Methoden der Saatgutimpfung

Die Landwirte haben bei der Aussaat von Soja mehrere Methoden zur Verfügung. Erstens: die Kontaktimpfung mit flüssigem oder Torf-Impfmittel, bei der das Saatgut vor der Aussaat mit dem Impfmittel gemischt wird. Zweitens: die „Fix-Fertig-Impfung“ mit vorbehandeltem Saatgut. Und zuletzt die seltener verwendete Bodenimpfung. Bei der Impfung mit Kontakt ist zu beachten, dass das Soja-Saatgut nicht verklumpt. Bei vorbehandeltem Saatgut empfiehlt sich außerdem eine ergänzende flüssige Impfung, um den Ertrag zu maximieren.

Fazit: Für Leguminosen wie Soja ist das Impfen mit dem richtigen Impfmittel ein entscheidender Schritt im Anbau. Landwirte auf der Suche nach gesteigerten Erträgen sollten daher die Impfung keinesfalls vernachlässigen und sich für das richtige Soja Impfmittel entscheiden.

Steigerung der Ertragsleistung und Proteingehalte durch ordnungsgemäße Beimpfung!

Die Rhizobien fixieren Luftstickstoff (N2), der in Ammonium (NH4+) und Nitrat (NO3) umgewandelt wird. Im Tausch gegen kohlenstoffhaltige Verbindungen (Dicarbonsäuren) und Mineralstoffe decken die Rhizobien bis zu 80 % des Stickstoffbedarfs der Pflanze.

Bei hohem Stickstoffangebot des Bodens, zieht die Sojabohne wenig Nutzen aus der Symbiose. Dies kann dazu führen, dass die Sojabohne konkurrenzschwächer wird und zusätzlich Unkräuter vom hohen Stickstoffangebot profitieren. Im Erstanbau sollte die empfohlene Aufwandmenge des Impfmittels erhöht werden, um eine ausreichende Knöllchenbildung sicherzustellen. Bis zu 4 Jahre können die Bakterien im Boden überleben. Trotzdem sollte auch innerhalb dieser Zeitspanne bei Folgeanbau das Saatgut erneut beimpft werden.

Dem Sojaanbauer stehen drei verschiedene Impfverfahren zur Verfügung. Am häufigsten findet eine Kontaktimpfung mit Flüssig- oder Torfpräparaten statt. Dabei wird das Saatgut unmittelbar vor der Aussaat mit dem Impfmittel vermischt. Bei der Kontaktimpfung ist darauf zu achten, dass das Saatgut nicht verklumpt und der Kleber vor Befüllung der Sämaschine angetrocknet ist.

Ein weiteres Impfverfahren bietet die „Fix-Fertig-Impfung“. Hier wird bereits vor der Auslieferung das Saatgut mit stark anhaftendem Impfmittel geimpft. Versuche zeigen, dass routinemäßiges Nachimpfen unmittelbar vor dem Anbau fast immer zu Mehrerträgen führt und den Proteingehalt steigert. Daher empfiehlt sich bei Fix-Fertig geimpften Saatgut eine zusätzliche Flüssigimpfung unmittelbar vor der Aussaat. So wird sichergestellt, dass eine möglichst hohe Anzahl lebender Bakterien auf dem Saatgut vorhanden sind.

Als dritte Möglichkeit steht die Bodenimpfung zur Verfügung, welche in Deutschland selten stattfindet. Hier wird das Impfsubstrat über einen Granulatstreuer direkt in die Drillreihe appliziert. Meist findet eine Kombination aus Kontakt- und Bodenimpfung statt.

Auf einen Blick:

  • Saatgutimpfung mit Rhizobien der Gattung Bradyrhizobium japonicum notwendig
  • Im Erstanbau erhöhte Aufwandmengen verwenden
  • Unmittelbar vor der Aussaat impfen
  • Hitze und UV-Strahlung vermeiden

Besser zu viel Impfmittel verwenden als zu wenig! Im Erstanbau empfiehlt sich die bis zu 1,5-fache Aufwandsmenge.

Feldversuch 2020 zu 4 unterschiedlichen Beimpfungsmethoden, Sorten: Merlin, Abelina, Beimpfungsmittel: Rizoliq Top S, HISTICK® Soy, MasterFix L Premier (Schmidt, 2021)

Was kostet die Düngung im Vergleich zur Impfung?
Grundlage für das folgende Rechenbeispiel bietet die Annahme, dass Rhizobien innerhalb einer Vegetationsperiode 160 kg N/ha fixieren und der Sojabohne zur Verfügung stellen. Dabei wird die wirtschaftliche Bedeutung einer sorgfältigen Saatgutimpfung deutlich. Der Zeitaufwand, Arbeitskraftbedarf und die DüV bleiben unberücksichtigt.

FRISCHE IMPFUNG
BESSERE WIRKUNG

Wichtige Hinweise für optimale Wirksamkeit:

  • Nicht auf Vorrat impfen – je frischer die Impfung, umso besser die Wirkung
  • Bakterien reagieren hoch empfindlich auf wärmere Temperaturen und UV-Strahlung
  • Geimpftes Saatgut nicht über 25 °C lagern
  • Impfmittel vor Sonnenstrahlung schützen
  • Beizmittelreste in der Sämaschine können die Rhizobien schädigen
  • Chlorfreies Wasser einsetzen

(Sojaförderring, 2021)

Wir empfehlen MasterFix L Premier, eines der weltweit führenden biologischen Impfmittel zur Behandlung von Sojabohnen.

Vorteile von MasterFix L Premier:

  • Verbesserte, kontinuierliche Stickstoffversorgung der Pflanze
  • Anwenderfreundliche, flüssige Formulierung
  • Garantiert eine hohe Anzahl von Bakterien für eine sichere Nodulation
  • FiBL gelistet – biotauglich
  • Ausgezeichnetes Preis-/ Leistungsverhältnis
  • Erhöht den Ertrag und Proteingehalt nachweislich

1 Packung MasterFix L Premier (1,5 l) für 2,5 ha (ca. 10 Einheiten Sojasaatgut) bzw. 150 ml je EH Sojasaatgut. Wir empfehlen für den Sojaerstanbau aufgrund eigener Erfahrungen eine erhöhte Aufwandmenge, um eine bessere Knöllchenbildung zu gewährleisten. 0,8 – 1,2 l/ha bzw. ca. 200 – 300 ml je EH Sojasaatgut.

Auf einen Blick:

  • Saatgutimpfung mit Rhizobien der Gattung Bradyrhizobium japonicum notwendig
  • Im Erstanbau erhöhte Aufwandmengen verwenden
  • Unmittelbar vor der Aussaat impfen
  • Hitze und UV-Strahlung vermeiden

Besser zu viel Impfmittel verwenden als zu wenig! Im Erstanbau empfiehlt sich die bis zu 1,5-fache Aufwandsmenge.

Soja Impfmittel – gut zu wissen

Sie ist entscheidend für den Sojaanbau: die erfolgreiche Impfung. Erst ein Impfmittel führt zur Symbiose zwischen Sojabohnen und Bradyrhizobium japonicum-Bakterien. Sie kommen in europäischen Böden nicht natürlich vor, was das Impfen des Saatguts mit Impfmittel empfiehlt. Das Resultat einer Impfung: die sichere Stickstoffversorgung durch Knöllchen an den Wurzeln der Sojabohnen. Was zu einem deutlich gesteigerten Ertrag führt. Durch die Impfung mit Impfmitteln können Sojabohnen bis zu 80 % ihres Stickstoffbedarfs decken, was sowohl den Ertrag als auch den Proteingehalt der Sojabohnen erhöht. Bei hohem Stickstoffangebot im Boden ist die Aussaat der Sojabohnen ohne zusätzliche Impfung weniger effektiv. Deshalb sollte der Landwirt das Saatgut auch bei Folgeanbau erneut mit impfen, um sich und seine Sojabohnen konkurrenzfähig zu halten.

Methoden der Saatgutimpfung

Die Landwirte haben bei der Aussaat von Soja mehrere Methoden zur Verfügung. Erstens: die Kontaktimpfung mit flüssigem oder Torf-Impfmittel, bei der das Saatgut vor der Aussaat mit dem Impfmittel gemischt wird. Zweitens: die „Fix-Fertig-Impfung“ mit vorbehandeltem Saatgut. Und zuletzt die seltener verwendete Bodenimpfung. Bei der Impfung mit Kontakt ist zu beachten, dass das Soja-Saatgut nicht verklumpt. Bei vorbehandeltem Saatgut empfiehlt sich außerdem eine ergänzende flüssige Impfung, um den Ertrag zu maximieren.

Fazit: Für Leguminosen wie Soja ist das Impfen mit dem richtigen Impfmittel ein entscheidender Schritt im Anbau. Landwirte auf der Suche nach gesteigerten Erträgen sollten daher die Impfung keinesfalls vernachlässigen und sich für das richtige Soja Impfmittel entscheiden.

Steigerung der Ertragsleistung und Proteingehalte durch ordnungsgemäße Beimpfung!

Die Rhizobien fixieren Luftstickstoff (N2), der in Ammonium (NH4+) und Nitrat (NO3) umgewandelt wird. Im Tausch gegen kohlenstoffhaltige Verbindungen (Dicarbonsäuren) und Mineralstoffe decken die Rhizobien bis zu 80 % des Stickstoffbedarfs der Pflanze.

Bei hohem Stickstoffangebot des Bodens, zieht die Sojabohne wenig Nutzen aus der Symbiose. Dies kann dazu führen, dass die Sojabohne konkurrenzschwächer wird und zusätzlich Unkräuter vom hohen Stickstoffangebot profitieren. Im Erstanbau sollte die empfohlene Aufwandmenge des Impfmittels erhöht werden, um eine ausreichende Knöllchenbildung sicherzustellen. Bis zu 4 Jahre können die Bakterien im Boden überleben. Trotzdem sollte auch innerhalb dieser Zeitspanne bei Folgeanbau das Saatgut erneut beimpft werden.

Dem Sojaanbauer stehen drei verschiedene Impfverfahren zur Verfügung. Am häufigsten findet eine Kontaktimpfung mit Flüssig- oder Torfpräparaten statt. Dabei wird das Saatgut unmittelbar vor der Aussaat mit dem Impfmittel vermischt. Bei der Kontaktimpfung ist darauf zu achten, dass das Saatgut nicht verklumpt und der Kleber vor Befüllung der Sämaschine angetrocknet ist.

Ein weiteres Impfverfahren bietet die „Fix-Fertig-Impfung“. Hier wird bereits vor der Auslieferung das Saatgut mit stark anhaftendem Impfmittel geimpft. Versuche zeigen, dass routinemäßiges Nachimpfen unmittelbar vor dem Anbau fast immer zu Mehrerträgen führt und den Proteingehalt steigert. Daher empfiehlt sich bei Fix-Fertig geimpften Saatgut eine zusätzliche Flüssigimpfung unmittelbar vor der Aussaat. So wird sichergestellt, dass eine möglichst hohe Anzahl lebender Bakterien auf dem Saatgut vorhanden sind.

Als dritte Möglichkeit steht die Bodenimpfung zur Verfügung, welche in Deutschland selten stattfindet. Hier wird das Impfsubstrat über einen Granulatstreuer direkt in die Drillreihe appliziert. Meist findet eine Kombination aus Kontakt- und Bodenimpfung statt.

Feldversuch 2020 zu 4 unterschiedlichen Beimpfungsmethoden, Sorten: Merlin, Abelina, Beimpfungsmittel: Rizoliq Top S, HISTICK® Soy, MasterFix L Premier (Schmidt, 2021)

Was kostet die Düngung im Vergleich zur Impfung?
Grundlage für das folgende Rechenbeispiel bietet die Annahme, dass Rhizobien innerhalb einer Vegetationsperiode 160 kg N/ha fixieren und der Sojabohne zur Verfügung stellen. Dabei wird die wirtschaftliche Bedeutung einer sorgfältigen Saatgutimpfung deutlich. Der Zeitaufwand, Arbeitskraftbedarf und die DüV bleiben unberücksichtigt.

FRISCHE IMPFUNG
BESSERE WIRKUNG

Wichtige Hinweise für optimale Wirksamkeit:

  • Nicht auf Vorrat impfen – je frischer die Impfung, umso besser die Wirkung
  • Bakterien reagieren hoch empfindlich auf wärmere Temperaturen und UV-Strahlung
  • Geimpftes Saatgut nicht über 25 °C lagern
  • Impfmittel vor Sonnenstrahlung schützen
  • Beizmittelreste in der Sämaschine können die Rhizobien schädigen
  • Chlorfreies Wasser einsetzen

(Sojaförderring, 2021)

Wir empfehlen MasterFix L Premier, eines der weltweit führenden biologischen Impfmittel zur Behandlung von Sojabohnen.

Vorteile von MasterFix L Premier:

  • Verbesserte, kontinuierliche Stickstoffversorgung der Pflanze
  • Anwenderfreundliche, flüssige Formulierung
  • Garantiert eine hohe Anzahl von Bakterien für eine sichere Nodulation
  • FiBL gelistet – biotauglich
  • Ausgezeichnetes Preis-/ Leistungsverhältnis
  • Erhöht den Ertrag und Proteingehalt nachweislich

1 Packung MasterFix L Premier (1,5 l) für 2,5 ha (ca. 10 Einheiten Sojasaatgut) bzw. 150 ml je EH Sojasaatgut. Wir empfehlen für den Sojaerstanbau aufgrund eigener Erfahrungen eine erhöhte Aufwandmenge, um eine bessere Knöllchenbildung zu gewährleisten. 0,8 – 1,2 l/ha bzw. ca. 200 – 300 ml je EH Sojasaatgut.