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Soja – Informationen
rund um die Kultur
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Die Sojabohne zählt zu den weltweit wichtigsten Nutzpflanzen. Sie findet überwiegend als Nahrungs- und Futtermittel Verwendung. Soja ist eigentlich eine Kurztagpflanze aus südlichen Regionen. Aber Sojabohnen können inzwischen in nördlicheren Breiten, auch in Deutschland, angebaut werden (Universität Göttingen, 2021). Sie spielt eine wichtige Rolle in der Ölproduktion und als Eiweißquelle für die Tier- und Humanernährung.
Die Sojabohne stößt seit einigen Jahren auf ein besonderes und zunehmendes Interesse bei Marktbeteiligten und Verbrauchern. Zudem ist sie international die von der Erntemenge mit Abstand bedeutendste, grobkörnige Körnerleguminose.
(Marktbericht Hülsenfrüchte 2024)
Ursprünglich gehört die Sojabohne zur Familie der Leguminosen (Fabaceae). Sie stammt aus dem ostasiatischen Raum. Hier finden wir die Wildform der Sojabohne, welche über den Boden kriecht und emporrangt. Die Kultursojabohne ist eine einjährige Kurztagspflanze mit einer Pfahlwurzel, welche Tiefen bis zu 120 cm erreicht und stark ausgebildete Seitenwurzeln aufweist. Der Kurztagscharakter wurde durch die Züchtung, ähnlich wie bei Mais, verringert. Unter Langtagbedingungen verzögern sich die Blüte und Samenentwicklung. Daher ist die Sortenwahl für die vom Anbaugebiet gegebene Reifegruppe von großer Bedeutung.
(Schäfer, 2011)
Aktuell beträgt in Deutschland der Selbstversorgungsgrad mit Eiweißfuttermitteln rund 30 %. Nur etwa 3 % der jährlich in Deutschland benötigten Sojabohnen stammen aus heimischer Produktion. Der überwiegende Teil wird aus Übersee, vorwiegend den USA und Brasilien, importiert. Eiweißreiche Futtermittel sind gefragt und knapp. Mehr als 60 % des benötigten Pflanzeneiweißes in Europa wird importiert.
2024 ist die Sojaanbaufläche in der EU im Vergleich zum Vorjahr wieder um 13,49 Prozent auf 1.118.000 Hektar angewachsen, nachdem diese von 2022 auf 2023 (2023: 985.13 Hektar; 2022: 1.094.690 Hektar) zurückgegangen war. Insgesamt hat sich die Anbaufläche seit 2013 mehr als verdoppelt (2013: 477.520 Hektar).
Die wichtigsten Anbauländer in der EU sind: Italien, Rumänien, Frankreich, Ungarn, Kroatien, Österreich, Slowakei, Deutschland, Polen und Tschechien. Es ist zu erkennen, dass die Anbaufläche im Jahre 2024 im Vergleich zu 2023 nur in Frankreich und Deutschland bei den zehn bedeutendsten Anbauländern in der EU leicht abgenommen hat.
Deutschland ist bereits seit einigen Jahren unter den Top 8 der Sojabohnenproduzenten in der EU. Jedoch hat sich in Deutschland die Anbaufläche in den letzten beiden Jahren von 51.500 Hektar in 2022 auf 40.500 Hektar im Jahr 2024 reduziert (Marktbericht Hülsenfrüchte 2024). Im Jahr 2025 hat Deutschland wieder einen leichten Anstieg in der Anbaufläche erlebt. Mittelfristig ist davon auszugehen, dass die deutsche Anbaufläche weiter deutlich steigen wird. Ein Anstieg auf mindestens 100.000 Hektar erscheint realistisch.
(Huppertz, 2025)
KURZ GELESEN:
- Soja – Eiweißpflanze mit Zukunft
- gentechnikfreies Eiweiß
hochwertige Eiweißquelle für Mensch und Tier (35–46 % Protein) - gut für Boden und Fruchtfolge
fördert Bodenleben, lockert Fruchtfolgen auf - Stickstoff aus der Luft
spart Dünger – 50–60 % des Bedarfs wird selbst gedeckt - klimafreundlich und nachhaltig
ohne Regenwald-Rodung
mit kurzen Transportwegen - weniger Importabhängigkeit
regionale Versorgung mit GVO-freier Soja wird immer wichtiger - Produktion nach deutschen Standards
strenge Umweltauflagen und faire Arbeitsbedingungen - sinnvoll und rentabel
ökologisch überzeugend – wirtschaftlich lohnend
(Statista, 2025)
KURZ GELESEN:
- Soja – Eiweißpflanze mit Zukunft
- Gentechnikfreies Eiweiß
Hochwertige Eiweißquelle für Mensch und Tier (35–46 % Protein) - Gut für Boden und Fruchtfolge
Fördert Bodenleben, lockert Fruchtfolgen auf - Stickstoff aus der Luft
Spart Dünger – 50–60 % des Bedarfs wird selbst gedeckt - Klimafreundlich und nachhaltig
Ohne Regenwald-Rodung
Mit kurzen Transportwegen - Weniger Importabhängigkeit
Regionale Versorgung mit GVO-freier Soja wird immer wichtiger - Produktion nach deutschen Standards
Strenge Umweltauflagen und faire Arbeitsbedingungen - Sinnvoll und rentabel
Ökologisch überzeugend – wirtschaftlich lohnend
Die Sojabohne zählt zu den weltweit wichtigsten Nutzpflanzen. Sie findet überwiegend als Nahrungs- und Futtermittel Verwendung. Soja ist eigentlich eine Kurztagpflanze aus südlichen Regionen. Aber Sojabohnen können inzwischen in nördlicheren Breiten, auch in Deutschland, angebaut werden (Universität Göttingen, 2021). Sie spielt eine wichtige Rolle in der Ölproduktion und als Eiweißquelle für die Tier- und Humanernährung.
Die Sojabohne stößt seit einigen Jahren auf ein besonderes und zunehmendes Interesse bei Marktbeteiligten und Verbrauchern. Zudem ist sie international die von der Erntemenge mit Abstand bedeutendste, grobkörnige Körnerleguminose.
(Marktbericht Hülsenfrüchte 2024)
Ursprünglich gehört die Sojabohne zur Familie der Leguminosen (Fabaceae). Sie stammt aus dem ostasiatischen Raum. Hier finden wir die Wildform der Sojabohne, welche über den Boden kriecht und emporrangt. Die Kultursojabohne ist eine einjährige Kurztagspflanze mit einer Pfahlwurzel, welche Tiefen bis zu 120 cm erreicht und stark ausgebildete Seitenwurzeln aufweist. Der Kurztagscharakter wurde durch die Züchtung, ähnlich wie bei Mais, verringert. Unter Langtagbedingungen verzögern sich die Blüte und Samenentwicklung. Daher ist die Sortenwahl für die vom Anbaugebiet gegebene Reifegruppe von großer Bedeutung.
(Schäfer, 2011)
Aktuell beträgt in Deutschland der Selbstversorgungsgrad mit Eiweißfuttermitteln rund 30 %. Nur etwa 3 % der jährlich in Deutschland benötigten
Sojabohnen stammen aus heimischer Produktion. Der überwiegende Teil wird aus Übersee, vorwiegend den USA und Brasilien, importiert. Eiweißreiche Futtermittel sind gefragt und knapp. Mehr als 60 % des benötigten Pflanzeneiweißes in Europa wird importiert.
2024 ist die Sojaanbaufläche in der EU im Vergleich zum Vorjahr wieder um 13,49 Prozent auf 1.118.000 Hektar angewachsen, nachdem diese von 2022 auf 2023 (2023: 985.13 Hektar; 2022: 1.094.690 Hektar) zurückgegangen war. Insgesamt hat sich die Anbaufläche seit 2013 mehr als verdoppelt (2013: 477.520 Hektar).
Die wichtigsten Anbauländer in der EU sind: Italien, Rumänien, Frankreich, Ungarn, Kroatien, Österreich, Slowakei, Deutschland, Polen und Tschechien. Es ist zu erkennen, dass die Anbaufläche im Jahre 2024 im Vergleich zu 2023 nur in Frankreich und Deutschland bei den zehn bedeutendsten Anbauländern in der EU leicht abgenommen hat.
Deutschland ist bereits seit einigen Jahren unter den Top 8 der Sojabohnenproduzenten in der EU. Jedoch hat sich in Deutschland die Anbaufläche in den letzten beiden Jahren von 51.500 Hektar in 2022 auf 40.500 Hektar im Jahr 2024 reduziert (Marktbericht Hülsenfrüchte 2024). Im Jahr 2025 hat Deutschland wieder einen leichten Anstieg in der Anbaufläche erlebt. Mittelfristig ist davon auszugehen, dass die deutsche Anbaufläche weiter deutlich steigen wird. Ein Anstieg auf mindestens 100.000 Hektar erscheint realistisch.
(Huppertz, 2025)
(Statista, 2025)