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Soja-Aussaat
Soja-Aussaat
Der Grundstein des erfolgreichen Sojabestandes wird bereits vor der Aussaat mit der Saatbettbereitung gelegt.
Die richtige Saatbettbereitung beginnt mit der Grundbodenbearbeitung oder beim Begrünungsanbau im Sommer/Herbst. Soja sollte möglichst auf einer ebenen Fläche angebaut werden, das erleichtert die Ernte. Entsprechend sollte bereits im voraus auf eine ebene Bearbeitung geachtet werden. Die Bearbeitung im Frühjahr sollte möglichst wassersparend durchgeführt werden, damit ausreichend Keimwasser für die Sojasaat vorhanden ist. Für eine gute Knöllchenbildung sollte der Boden ausreichend durchlüftet sein, dafür sorgt eine Lockerung des Bodens und die entsprechende Vorbereitung des Saatbettes. Verschlämmungen sind vorzubeugen durch einen guten Bodenluftaustausch und ein nicht zu feines Saatbett.
Die Sojaaussaat erfolgt je nach Region zwischen Mitte/Ende April und Anfang/Mitte Mai. Hier ist insbesondere eine Bodentemperatur von über 10 °C erforderlich, um das Zeitfenster zwischen Aussaat und Auflaufen der Kultur möglichst kurz zu halten. Weiterhin sollte in eine Warmwetterperiode von mindestens 10 Tagen hineingesäht werden. Hier gilt es abzuwägen. Zu frühe Aussaattermine bringen das Risiko von Bestandsschädigungen und neigen zu starker Verunkrautung durch feucht kühle Witterung. Zu späte Aussaattermine führen oftmals zu einer verspäteten Ernte. Das optimale Zeitfenster ist je nach Standort und Jahr unterschiedlich nimmt aber erheblichen Einfluss auf die vegetative Pflanzenentwicklung.
Sollten nach der Aussaat Spätfröste auftreten, können die Bestände Temperaturen bis -3 °C mit minimalen Schäden kompensieren. Temperaturen unter -5 °C setzen der Sojabohne stark zu.
Im Ökoanbau findet tendenziell eine spätere Aussaat statt, um die ersten Unkrautwellen auszusparen. Später gesähte Sojabohnen können zu einem höheren Hülsenansatz neigen, aber im Ertrag abfallen.
Auf einen Blick:
- Mitte/Ende April bis Anfang/Mitte Mai
- Bodentemperatur > 10 °C
- Aussaatstärke zwischen 50 und 75 Körner/m²
- Keimfähigkeit und Triebkraft berücksichtigen
- Reihenabstände von 12,5 – > 50 cm möglich
- Saattiefe: 3 – 4 cm, maximal 6 cm
Aussaatzeitpunkt
So früh wie möglich – so spät wie nötig!
Aussaat
Saatstärke
50 – 60 Pflanzen je Quadratmeter angestrebt. Bei späten und zur Verzweigung neigenden Sorten kann der Bestand etwas dünner sein. Frühreife Sorten sollten dichter stehen (65 – 70 Pflanzen je Quadratmeter). In Abhängigkeit vom Tausendkorngewicht und der Keimfähigkeit ergibt sich eine Aussaatstärke von 70-170 Kilogramm je Hektar. Die Mindestkeimfähigkeit von zertifiziertem Saatgut beträgt 80 %.
Mit dieser Formel kann die optimale Saatstärke berechnet werden.
Saatstärke = (Körner je Quadratmeter * TKM) / (Keimfähigkeit in Prozent)
Die Wahl der Reihenweite hängt ab von Sorte, Standort und vorhandener Technik:
Vorteile
- gute Unkrautunterdrückung
- mehr Hülsen/Pflanze
- bessere Standfestigkeit
- häufiger Standard
- flexibler Einsatz möglich
Tipp: Engere Reihen fördern Unkrautunterdrückung, weite Reihen eignen sich für gut
verzweigende Sorten.
Aussaattiefe und Bodenbeschaffenheit
Die Aussaattiefe richtet sich nach
der Bodenart:
- schwere Böden: 3 – 4 cm
- leichte Böden: 4 – 6 cm
Wichtig:
- Guter Bodenschluss und Rückverdichtung sichern die Keimung.
- bei Trockenheit: Tieferer Wasseranschluss erforderlich
- bei Einsatz von Bodenherbiziden oder hohem Vogelfraßrisiko:
Ablagetiefe 4 – 6 cm
Auf einen Blick:
- Mitte/Ende April bis Anfang/Mitte Mai
- Bodentemperatur > 10 °C
- Aussaatstärke zwischen 50 und 75 Körner/m²
- Keimfähigkeit und Triebkraft berücksichtigen
- Reihenabstände von 12,5 – > 50 cm möglich
- Saattiefe: 3 – 4 cm, maximal 6 cm
Aussaatzeitpunkt
So früh wie möglich – so spät wie nötig!
Die richtige Saatbettbereitung beginnt mit der Grundbodenbearbeitung oder beim Begrünungsanbau im Sommer/Herbst. Soja sollte möglichst auf einer ebenen Fläche angebaut werden, das erleichtert die Ernte. Entsprechend sollte bereits im voraus auf eine ebene Bearbeitung geachtet werden. Die Bearbeitung im Frühjahr sollte möglichst wassersparend durchgeführt werden, damit ausreichend Keimwasser für die Sojasaat vorhanden ist. Für eine gute Knöllchenbildung sollte der Boden ausreichend durchlüftet sein, dafür sorgt eine Lockerung des Bodens und die entsprechende Vorbereitung des Saatbettes. Verschlämmungen sind vorzubeugen durch einen guten Bodenluftaustausch und ein nicht zu feines Saatbett.
Die Sojaaussaat erfolgt je nach Region zwischen Mitte/Ende April und Anfang/Mitte Mai. Hier ist insbesondere eine Bodentemperatur von über 10 °C erforderlich, um das Zeitfenster zwischen Aussaat und Auflaufen der Kultur möglichst kurz zu halten. Weiterhin sollte in eine Warmwetterperiode von mindestens 10 Tagen hineingesäht werden. Hier gilt es abzuwägen. Zu frühe Aussaattermine bringen das Risiko von Bestandsschädigungen und neigen zu starker Verunkrautung durch feucht kühle Witterung. Zu späte Aussaattermine führen oftmals zu einer verspäteten Ernte. Das optimale Zeitfenster ist je nach Standort und Jahr unterschiedlich nimmt aber erheblichen Einfluss auf die vegetative Pflanzenentwicklung.
Sollten nach der Aussaat Spätfröste auftreten, können die Bestände Temperaturen bis -3 °C mit minimalen Schäden
kompensieren. Temperaturen unter
-5 °C setzen der Sojabohne stark zu.
Im Ökoanbau findet tendenziell eine spätere Aussaat statt, um die ersten Unkrautwellen auszusparen. Später gesähte Sojabohnen können zu einem höheren Hülsenansatz neigen, aber im Ertrag abfallen.
Aussaat
Saatstärke
50 – 60 Pflanzen je Quadratmeter angestrebt. Bei späten und zur Verzweigung neigenden Sorten kann der Bestand etwas dünner sein. Frühreife Sorten sollten dichter stehen (65 – 70 Pflanzen je Quadratmeter). In Abhängigkeit vom Tausendkorngewicht und der Keimfähigkeit ergibt sich eine Aussaatstärke von 70-170 Kilogramm je Hektar. Die Mindestkeimfähigkeit von zertifiziertem Saatgut beträgt 80 %.
Mit dieser Formel kann die optimale Saatstärke berechnet werden.
Saatstärke = (Körner je Quadratmeter * TKM) / (Keimfähigkeit in Prozent)
Die Wahl der Reihenweite hängt ab von Sorte, Standort und vorhandener Technik:
Vorteile
- gute Unkrautunterdrückung
- mehr Hülsen/Pflanze
- bessere Standfestigkeit
- häufiger Standard
- flexibler Einsatz möglich
Tipp: Engere Reihen fördern Unkrautunterdrückung, weite Reihen eignen sich für gut
verzweigende Sorten.
Aussaattiefe und Bodenbeschaffenheit
Die Aussaattiefe richtet sich nach
der Bodenart:
- schwere Böden: 3 – 4 cm
- leichte Böden: 4 – 6 cm
Wichtig:
- Guter Bodenschluss und Rückverdichtung sichern die Keimung.
- bei Trockenheit: tieferer Wasseranschluss erforderlich
- bei Einsatz von Bodenherbiziden oder hohem Vogelfraßrisiko:
Ablagetiefe 4 – 6 cm