Soja Ernte

Soja Ernte

Der Erntezeitpunkt der Sojabohne variiert zwischen Anfang September und Ende Oktober. Die Erntereife der Sojabohnen wird ersichtlich, wenn sich die Pflanzen gelb färben und die Blätter abwerfen. Dieser Zeitpunkt sollte durch die Sortenwahl auf Ende September/Anfang Oktober terminiert werden. Bei späteren Ernteterminen im Oktober können Probleme bei der Befahrbarkeit der Flächen und dem Feuchtegehalt der Ernteware auftreten. Aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit ab Oktober sind Erntefeuchten meist nicht mehr unter 18 – 20 % realisierbar. Sollte die Abreife erst im Oktober erreicht werden, ist das Erntegut schonend zu trocknen.

Der Erntezeitpunkt ist erreicht, wenn die Blätter abgeworfen sind und die Bohnen in der Hülse frei liegen klappern beim Schütteln. Die Kornfeuchte sollte zwischen 14 und 16 % betragen. Um eine längere Lagerfähigkeit zu gewährleisten, empfiehlt sich eine feuchte im Korn unter 14 %. Abhängig vom Jahr kann es schwierig werden, die optimale Erntefeuchte zum Drusch zu erreichen.

Haarrisse und Bruchkorn treten vermehrt durch mechanische Belastung bei zu trockener Ernte auf und führen zu Problemen in der Vermarktung. In diesem Fall ist abzuwägen, die Sojabohne mit höherer Erntefeuchte zu dreschen und zu trocknen.

(CLAAS)

Mähdreschereinstellung

  • Ohne Ährenheber dreschen
  • Niedrige Drehzahl der Trommel -> 380–450 U/min
  • Dreschkorb -> 20 – 25 mm vorne; 15 – 18 mm hinten
  • Siebe -> Obersieb: 15 – 18 mm Lochdurchmesser;
    unteres Sieb: 10 – 12 mm
  • Wind -> 3⁄4 nach vorne
  • Mähdrescher, Transporteinrichtungen und Lager vorher gründlich reinigen, um Besatz mit Mais, Erbsen etc. zu vermeiden!

Schneidwerke mit flexiblem Schneidwerkstisch und Messerbalken, die sich an Bodenunebenheiten anpassen, reduzieren Ernteverluste. In Amerika ist der Einsatz von sogenannten Flexschneidwerken für die Sojabohnenernte bereits Standard. Eine weitere Möglichkeit um Rüttelverluste zu minimieren ist, eine Windhaspel. Hiermit werden herabfallende Bohnen wieder auf den Mähtisch geblasen. Der Einsatz eines Flexschneidwerks funktioniert bei trockenen Bedingungen besser und steigert den Ertrag durchschnittlich um 10 %.

(CLAAS)

Auf einen Blick:

  • Erntereif, wenn die Bohnen in den Hülsen frei liegen
  • Optimale Druschfeuchtigkeit 14 – 16 %
  • Mähdreschereinstellungen optimieren

Auf einen Blick:

  • Erntereif, wenn die Bohnen in den Hülsen frei liegen
  • Optimale Druschfeuchtigkeit 14 – 16 %
  • Mähdreschereinstellungen optimieren

Der Erntezeitpunkt der Sojabohne variiert zwischen Anfang September und Ende Oktober. Die Erntereife der Sojabohnen wird ersichtlich, wenn sich die Pflanzen gelb färben und die Blätter abwerfen. Dieser Zeitpunkt sollte durch die Sortenwahl auf Ende September/Anfang Oktober terminiert werden. Bei späteren Ernteterminen im Oktober können Probleme bei der Befahrbarkeit der Flächen und dem Feuchtegehalt der Ernteware auftreten. Aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit ab Oktober sind Erntefeuchten meist nicht mehr unter 18 – 20 % realisierbar. Sollte die Abreife erst im Oktober erreicht werden, ist das Erntegut schonend zu trocknen.

Der Erntezeitpunkt ist erreicht, wenn die Blätter abgeworfen sind und die Bohnen in der Hülse frei liegen klappern beim Schütteln. Die Kornfeuchte sollte zwischen 14 und 16 % betragen. Um eine längere Lagerfähigkeit zu gewährleisten, empfiehlt sich eine feuchte im Korn unter 14 %. Abhängig vom Jahr kann es schwierig werden, die optimale Erntefeuchte zum Drusch zu erreichen.

Haarrisse und Bruchkorn treten vermehrt durch mechanische Belastung bei zu trockener Ernte auf und führen zu Problemen in der Vermarktung. In diesem Fall ist abzuwägen, die Sojabohne mit höherer Erntefeuchte zu dreschen und zu trocknen.

(CLAAS)

Mähdreschereinstellung

  • Ohne Ährenheber dreschen
  • Niedrige Drehzahl der Trommel -> 380–450 U/min
  • Dreschkorb -> 20 – 25 mm vorne; 15 – 18 mm hinten
  • Siebe -> Obersieb: 15 – 18 mm Lochdurchmesser;
    unteres Sieb: 10 – 12 mm
  • Wind -> 3⁄4 nach vorne
  • Mähdrescher, Transporteinrichtungen und Lager vorher gründlich reinigen, um Besatz mit Mais, Erbsen etc. zu vermeiden!

Schneidwerke mit flexiblem Schneidwerkstisch und Messerbalken, die sich an Bodenunebenheiten anpassen, reduzieren Ernteverluste. In Amerika ist der Einsatz von sogenannten Flexschneidwerken für die Sojabohnenernte bereits Standard. Eine weitere Möglichkeit um Rüttelverluste zu minimieren ist, eine Windhaspel. Hiermit werden herabfallende Bohnen wieder auf den Mähtisch geblasen. Der Einsatz eines Flexschneidwerks funktioniert bei trockenen Bedingungen besser und steigert den Ertrag durchschnittlich um 10 %.

(CLAAS)